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Irland ist nur einen Katzensprung von Deutschland entfernt. Schneller und günstiger als mit einem Ryan Air Last Minute Flug kann man nicht in den Genuss eines ordentlichen Atlantik-Swells kommen. Stefan Gobisch hats ausprobiert und gibt uns einige wertvolle Reisetipps.
Trotz einiger Bedenken seitens des Wetters - besonders der Temperaturen - haben wir uns im September für einen Trip nach Irland entschieden. Schnell und günstig waren die Flüge mit Ryan Air von Lübeck gebucht und ohne Gepäckprobleme landeten wir in Dublin. Nach 3-4 Stunden im Mietwagen kamen wir schließlich auf der Dingle Peninsula im Südwesten Irlands an. (Ryan Air fliegt auch von z.B. Frankfurt / Hahn direkt nach Kerry oder Shannon, von hier sind es nur ca. 45 Minuten zur Brandon Bay.) Direkt am
Worldcup Strand von Gowlane - mit herrlichem Ausblick über die gesamte Brandon Bay - haben wir uns dort im „Fortfarmhouse“ eingemietet und wurden freundlich von unseren „Landlords“ empfangen.
Gleich am ersten Tag wurden unsere Befürchtungen wahr. Irland zeigte sich grün und reizvoll, aber sehr nass und kalt. Und auch der Golfstrom hielt nicht was er verspricht: das Wasser war noch kälter. Von Tag zu Tag wurde das Wetter aber besser. Blauer Himmel und Sonne waren an der Tagesordnung. Zudem hatten wir fast jeden Tag sehr gute Wellenreitbedingungen.
Und auch der Wind ließ nicht lange auf sich warten. Etwas schwach, aber aus optimaler Richtung (SW) und mit masthohen Wellen boten perfekte sideoffshore Bedingungen. Und das mit nur wenigen Leuten auf
dem Wasser. Entlang der Brandon Bay findet sich im übrigen für fast jede Windrichtung und für jede Könnensstufe der geeignete Spot (siehe unten).
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